Schlafstörungen durch Depressionen

Schlafstörungen und Depressionen – eine fatale Wechselwirkung

Du leidest unter dauerhaften Schlafstörungen? Dann kann dich deine Schlafstörung so zermürben, dass du im Alltag nur noch nur mies drauf bist. Bei länger anhaltenden Schlafstörungen kann das „mies drauf sein“ schnell von Gedanken der Hoffnungslosigkeit oder Verzweiflung begleitet sein. Mit diesen Gedanken steigt das Risiko an einer Depression zu erkranken und in Folge unter Schlafstörungen durch Depressionen zu leiden.

Du wirst dann in der Regel immer früher wach und das Leben ist geprägt von Angstzuständen und schweren depressiven Gedanken. Eine Depression kann auch die Ursache für Schlafstörungen sein: das ist die fatale Wechselwirkung bei Schlafstörungen durch Depressionen.

Depressionen sind keine Erkrankung für die man sich schämen musst. Fast jeder ist mindestens einmal im Leben davon betroffen. Wie bei Schlafstörungen nimmt auch die Anzahl der Menschen mit einer Depression ständig zu. Dabei spielen Faktoren wie Alter, Beruf oder gesellschaftliche Stellung überhaupt keine Rolle. Sie kann jeden treffen, oft in Zeiten von erhöhtem privaten oder beruflichem Stress. Mögliche Folge: der berüchtigte BurnOut.

Schlafstörungen durch Depressionen – mögliche Ursachen

Welche Auslöser sind möglich:

  • Dass Depressionen Schlafstörungen als Ursache haben kann ist schon einmal logisch.
  • ein erhöhter Stresspegel
  • Überforderung durch eigenen Perfektionismus, wenn man an sich selbst zu hohe Anforderungen stellt
  • Verlusterlebnisse wie der Tod des Partners, Jobverlust oder Verlust der Wohnung
  • ständige Demütigungen, privat oder im Beruf
  • prägende negative Erlebnisse aus der Kindheit
  • Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit
  • Selbstzweifel
  • soziale Isolation
  • Einsamkeit
  • Veranlagung: wir bringen schon in unseren Genen die Veranlagung mit. Gehörst du zu den „ständig gute Laune Menschen“ oder kommst du ziemlich schnell mies drauf – eine Frage, die sich bei Schlafstörungen durch Depression fast von selbst beantwortet.
  • Auch Medikamente kommen als Auslöser für Schlafstörungen durch Depressioenen in Frage.
  • Schwangerschaftsdepression: sie kann während der Schwangerschaft oder auch direkt nach der Geburt entstehen: Grund ist der sich ändernde Hormonpegel
  • Demente Menschen leiden oft darunter, eine Demenz ist vielfach auch von Schlafstörungen durch Depressionen begleitet.

Schlafstörungen durch Depressionen – was liegt noch im Normbereich und wie aüssert sich eine echte depressive Erkrankung

Wenn man nicht ausreichend geschlafen hat ist es logisch, dass man nicht nicht wirklich ausgeruht aufwacht und die Anforderungen des neuen Tages nicht mit einem Leistungshoch meistern kann. Es gibt immer Tage an denen uns einfach die Motivation für Alles fehlt.

Wenn das Schicksal mit ganzer Härte zuschlägt (Verlust eines geliebten Menschen, Trennung vom Partner, Jobverlust…), dann ist vollkommen logisch, dass man das erst einmal „verdauen muss“ bevor man die privaten und beruflichen Herausforderungen wieder ganz normal stemmen kann. Menschen sind eben keine Roboter.

Diese heftigen Lebensphasen müssen verarbeitet werden und das braucht erst mal seine Zeit. Schlafstörungen durch Depressionen sind in solchen Lebensphasen auch keine Seltenheit wenn die Gedanken beim Einschlafen nur um das eine Thema kreisen. Dann spricht man von einer „depressiven Episode“. Episode deswegen weil es absehbar ist, dass deine Schlafstörungen durch Depressionen in absehbarer Zeit wieder vorüber gehen.

Die Symptome einer ernsthaften Schlafstörung durch Depressionen

Bei Schlafstörungen durch Depressionen spricht man erst dann von einer ernsthaften Erkrankung wenn die Symptome der Antriebslosigkeit über einen längeren Zeitraum andauern. Typische Symptome von ernsthaften Depressionen sind, dass du den Anforderungen deines Lebens nicht mehr gewachsen bist, dich ständig müde, ausgepowert, lustlos und absolut unmotiviert fühlst.

Du kannst dich dann nur noch schwer konzentrieren. Ständige Selbstzweifel zermürben dich und hast überhaupt keine Freude mehr am Leben. Schlimmstenfalls kommen Suizidgedanken hinzu.

Schlafstörungen durch Depressionen: unbedingt zum Arzt

Vor allem bei schweren Schlafstörungen durch Depressionen sollte man auf jeden Fall dem Rat eines guten Arztes oder / und des Psychotherapeuten folgen. Hier gilt die Devise: besser früher zum Arzt als zu spät. Je früher die Symptome behandelt werden desto besser sind die Chancen einer schnellen und erfolgreichen Behandlung. Bei leichten depressiven Verstimmungen gibt es aber zum besser Schlafen eine Reihe von sinnvollen Alternativen. Es müssen dann nicht gleich Tabletten zum besser Schlafen her.

Schlafstörungen durch Depressionen – sinnvolle Alternativen bei einer leichten depressiven Verstimmung

Hausmittel zum besser Schlafen sind alternative besser Schlafen Tipps:

  • Besser Schlafen durch Sport: Sport hat nicht nur eine auspowernde Wirkung auf den Körper. Sport setzt im Gehirn auch Glückshormone und das schlaffördernde Melatonin frei. Alles Faktoren die bei Schlafstörungen durch Depressionen ziemlich gut helfen können.
  • Besser Einschlafen mit Meditation. Mit der Meditation kann man sich sehr gut entspannen, sogar alle negativen Gedanken abstellen und besser einschlafen. Einer der wirksamsten Tipps zum schnell Einschlafen.
  • Besser Einschlafen mit Atemtechnik. Zu einer wirksamen Meditation gehört immer die Konzentration auf den Atem. Atemtechnik lenkt vor allem vom Kopfkino ab.
  • Besser Einschlafen mit Hypnose. Die Hypnose ist eine der wirkungsvollsten Alternativen bei Schlafstörungen durch Depressionen. Schon die Selbsthypnose und die geführte Hypnose von einer CD haben eine extrem schlaffördernde Wirkung. Hypnose kann aber noch mehr. Bei Schlafstörungen durch Depressionen können sogar tief im Inneren verborgene Ängste, schwere Traumatisierungen, negative Grundeinstellungen … gelöst, bearbeitet und für immer geheilt werden. Dazu ist es allerdings notwendig sich in die Hände eines guten Hypnotiseurs zu begeben. Viele Psychotherapeuten verfügen über eine Zusatzausbildung in Hypnose. Sie können in einem entspannten Wachzustand gezielt auf die Ursachen für Schlafstörungen durch Depressionen eingehen. Durch eine gezielte Suggestion während der Hypnose kann eine positive, schnelle und bleibende Veränderung erreicht werden.
  • Besser Schlafen mit Alkohol: ist überhaupt keine gute Idee bei Schlafstörungen durch Depressionen. Alkohol kann die Symptome weder lindern noch verbessern. Alkohol hat grundsätzlich eine negative Wirkung auf die Schlafqualität und kann eine Einschlafstörung oder dauerhafte Durchschlafstörungen zur Folge haben. Tee zum besser Schlafen und zum Einschlafen ist als Schlaftrunk besser geeignet. Schlaftees basieren auf den schlaffördernden Wirkstoffen bekannter Heilpflanzen und sind nahezu frei von Nebenwirkungen.

Schlafstörungen durch Depressionen – wenn du dich überhaupt nicht mehr aufraffen kannst

Wenn dich deine Schlafstörungen durch Depressionen so stark lähmen, dass du dich alleine überhaupt nicht mehr aufraffen kannst, dann sei ehrlich zu dir und zu allen anderen. Du brauchst dich deswegen überhaupt nicht zu schämen. Es gibt ganz viele Menschen, die dieses Schicksal mit dir teilen.

Du kannst dich vielleicht alleine nicht mehr aufraffen. Du musst aber dringend etwas gegen Schlafstörungen durch Depressionen unternehmen. Kannst du mit einem Freund oder Familienmitglied offen darüber sprechen und dich dann zum Arzt begleiten lassen? Vielleicht wirst du auch erstaunt feststellen, dass es sogar in deinem eigenen sozialen Umfeld Menschen gibt, die nachvollziehen können was Schlafstörungen durch Depressionen sind. Weil sie selber schon einmal davon betroffen waren oder immer noch sind.

In Deutschland gibt auch in deiner Nähe Krisendienste, die rund um die Uhr erreichbar sind. Ruf einfach an. Am anderen Ende der Leitung sitzt kein Feind. Du kannst mit einem Menschen reden der genau weiß was Schlafstörungen durch Depressionen bedeuten. Die Menschen, die an solch einem Telefon sitzen, können und wollen dir gezielt aus deinem Teufelskreis heraus helfen, auf Wunsch auch anonym. Hilfe findest du z.B. bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Du weißt jetzt, dass Schlafstörungen durch Depressionen kein Tabuthema sind und dass du dieses Schicksal mit vielen Menschen teilst. Auch wenn du immer noch denkst, dass es ein riesiger Angang für dich ist etwas dagegen zu unternehmen. In Wirklichkeit ist es nur ein winzig kleiner Schritt der dich dauerhaft aus deinem Teufelskreis heraus bringen wird.

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