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Besser schlafen mit Tabletten

Besser Schlafen mit Tabletten — eine Alternative?

Du hast dir eine angenehme Schlafat­mo­sphäre geschaf­fen, vielle­icht ein biss­chen gele­sen oder chill­ige Musik gehört. Trotz­dem kannst du ein­fach nicht ein­schlafen. Kön­nte dir jet­zt irgen­deine Schlaftablette helfen um ein­schlafen zu kön­nen? Zum bess­er Schlafen mit Tablet­ten gibt es auf dem Markt eine Unzahl von ver­schrei­bungspflichti­gen und frei erhältlichen Medika­menten gegen Schlaf­störun­gen.

Vielle­icht hast du schon mit deinem Arzt über deine Schlaf­prob­leme gesprochen und er hat seinen Rezept­block gezückt und dir irgendwelche Tablet­ten gegen deine Schlaf­störun­gen aufgeschrieben .

Vielle­icht nimmst du auch schon regelmäßig Tablet­ten vor dem Schlafen und hast das Gefühl, dass deine Schlaf­prob­leme endlich gelöst sind.

Das bringt uns zurück zum Kernthema dieses Artikels: Welche Tabletten zum besser schlafen?

Gibt es Tablet­ten die dir auf Dauer bei Schlaf­prob­le­men helfen? Ja die gibt es wirk­lich. Aber die wenig­sten Tablet­ten sind eine Dauer­lö­sung für Schlaf­p­störun­gen. Fast alle chemis­chen Schlaftablet­ten machen auf Dauer ein­genom­men, abhängig — und kön­nen dann sog­ar die Schlaf­prob­leme noch ver­schlim­mern.

Wenn du unter ein­er akuten Phase von Schlaf­störun­gen lei­dest, verur­sacht durch aktuelle Prob­leme wie

  • erhöhter famil­iär­er Stress
  • erhöhter beru­flich­er Stress
  • Ärg­er
  • Schmerzen durch eine Krankheit

oder du ger­ade mit irgend ein­er anderen Krisen­si­t­u­a­tion fer­tig wer­den musst, dann kön­nen dir Tablet­ten kurzfristig helfen um schlafen zu kön­nen. Die Beto­nung liegt beim bess­er Schlafen mit Tablet­ten aber auf kurzfristig. Damit ist gemeint, dass Schlaftablet­ten nur dann das Mit­tel der Wahl zum Ein­schlafen sind wenn ein Ende der Ursache dein­er Prob­leme abse­hbar ist.

Schlaftabletten in einer Krisensituation

Fast alle Tablet­ten, die als Schlaftablet­ten verord­net wer­den, gehören in die Arzneimit­telkat­e­gorie “Psy­chophar­ma­ka”. Und da liegt das entschei­dende Prob­lem beim bess­er Schlafen mit Tablet­ten: Zuerst hat man das Gefühl, dass Schlaftablet­ten die Lösung der Schlaf­prob­lematik sind. Spätestens nach vier bis acht Wochen stellen sich aber bei allen Tablet­ten zum Schlafen uner­wün­schte Neben­wirkun­gen ein:

  1. Ohne Ein­nahme der Tablet­ten wirst du über­haupt nicht mehr ein­schlafen kön­nen.
  2. Ver­mut­lich wird sich im Laufe der Zeit die Dosis der Schlaftablet­ten die du benötigst erhöhen.
  3. Der Schlaf ist nicht mehr erhol­sam weil die natür­lichen Schlaf­phasen ver­hin­dert wer­den.

Besser Schlafen mit Tabletten ist ein heikles Thema

Alle Psy­chophar­ma­ka machen schon nach kurz­er Zeit abhängig. Das ist die größte Gefahr wenn du Schlaftablet­ten nimmst. Spätestens nach acht Wochen soll­ten die Schlaftablet­ten abge­set­zt wer­den. Dabei sollte man langsam die Dosis der Tablet­ten ver­ringern. Wenn du Schlaftablet­ten von heute auf mor­gen abset­zt treten in den meis­ten Fällen starke Entzugser­schei­n­un­gen auf.

Der Kör­p­er gewöh­nt sich eben recht schnell an die Tablette vor dem Schlafenge­hen, der gle­iche Effekt wie bei Alko­hol zum bess­er schlafen. Wenn dir das Medika­ment plöt­zlich fehlt, wirst du über­haupt nicht mehr ein­schlafen kön­nen. Deine Nacht wird zur Hölle weil dich ständi­ge Unruhezustände nicht mehr schlafen lassen. Bess­er Schlafen mit Tab­blet­ten auf chemis­ch­er Basis ist nun mal nicht die Lösung um dauer­haft bess­er ein­schlafen zu kön­nen.

Besser Schlafen mit Tabletten auf natürlicher Basis

Ein weis­er Men­sch hat ein­mal gesagt: “Wenn du trotz dein­er Schlaf­prob­leme bess­er schlafen willst, dann lass die Tablet­ten weg und frage die Großmüt­ter.” Was heißt das? In unser­er Groß­mut­ter-Gen­er­a­tion gab es noch keine chemis­chen Schlaftablet­ten. Diese Gen­er­a­tion ver­fügt aber über ein umfassendes Wis­sen über natür­liche Haus­mit­tel zum bess­er Schlafen. Das sind gute Bess­er Schlafen Tipps und sie sind im Gegen­satz zu Tablet­ten oder Alko­hol zum bess­er Schlafen nahezu frei von Neben­wirkun­gen.

Dazu gehören auch Schlaf­tees oder Extrak­te aus den Heilpflanzen:

  • Baldri­an
  • Hopfen
  • Melisse
  • Pas­sions­blume
  • Laven­del

Die alter­na­tive Medi­zin hat sich längst dem Wis­sen über die schlaf­fördernde Wirkung dieser Heilpflanzen angenom­men. Auf dem Arzneimit­tel­markt ist mit­tler­weile eine Menge von Prä­parat­en erhältlich, die auf Dauer das geeignete Mit­tel für einen gesun­den Schlaf sein kön­nen. Früher musste man sich noch sel­ber Teemis­chun­gen aus diesen Pflanzen zubere­it­en. Diese schlaf­fördern­den Teemis­chun­gen sind aber heute fix und fer­tig zu bekom­men und müssen lediglich mit heißem Wass­er aufge­brüht vor dem Schlafen getrunk­en wer­den.

Besser Schlafen mit Tabletten die auf natürlichen Wirkstoffen basieren

Das ist aber nicht alles: Wenn du kein Fan von schlaf­fördern­den Tees bist, dann hast du eben­falls die Möglichkeit auf Tablet­ten mit diesen natür­lichen Schlafmit­teln zurück zu greifen um dauer­haft bess­er schlafen zu kön­nen. Viele Tablet­ten haben zudem den Vorteil, dass sie die schlaf­fördern­den Wirk­stoffe kom­biniert und in erhöhter Konzen­tra­tion enthal­ten. Und wirk­lich: gravierende Neben­wirkun­gen oder aber Abhängigkeit sind beim bess­er Schlafen mit Tablet­ten bei naturlichen Wirk­stof­fen ein Fremd­wort. Sie gehören zu den ulti­ma­tiv­en Tipps zum bess­er Schlafen und gesün­der schlafen zu kön­nen.

Für alle Arten von Tablet­ten zum Schlafen gilt übri­gens, dass sie in der Regel eine Stunde vor dem Schlafen gehen ein­genom­men wer­den soll­ten. Fast alle Schlaftablet­ten brauchen diese Vor­laufzeit um ihre volle schlaf­fördernde Wirkung zu erre­ichen.

Besser Schlafen mit Tabletten — Tabletten die den Schlaf beeinträchtigen

Diese Tablet­ten gibt es auch. Ger­ade Anti­de­pres­si­va, die auch gerne gegen Schlaf­störun­gen ver­schrieben wer­den, haben nicht nur den Effekt dich zunächst bess­er schlafen zu lassen. Neben einem starken Sucht­ef­fekt kön­nen sich auch hier schon nach kurz­er Zeit extreme Neben­wirkun­gen ein­stellen, zu denen — man höre und staune — auch Schlaf­störun­gen gehören. Auch einige Tablet­ten gegen Bluthochdruck (Betablock­er) ste­hen im Ver­dacht als Neben­wirkung eine Ein­schlaf­störung oder Durch­schlaf­störun­gen zu erzeu­gen. Selb­st Ver­hü­tungsmit­tel oder Cor­ti­son kön­nen die Ursache für nächtliche Unruhe und Schlaflosigkeit sein.

Besser Schlafen mit Tabletten — das Gespräch mit einem Fachmann suchen

Genau­so wie beim The­ma: “Bess­er Schlafen mit Tablet­ten — welche Schlafmit­tel sind sin­nvoll?” gehört auch das The­ma: “Welche Tablet­ten hin­dern mich beim Schlafen?” in ein Gespräch mit einem Fach­mann, näm­lich dem “Arzt deines Ver­trauens”. Da sind wir wieder beim Zück­en des Rezept­blocks und der schnellen Verord­nung von irgendwelchen Tablet­ten zum Schlafen. Wenn dein Dok­tor zu dieser Gruppe von Ärzten gehört, dann soll­test du dir ganz fix einen neuen suchen. Solche Ärzte sind nicht geeignet, dich mit ihren Tablet­ten auf Dauer bess­er schlafen zu lassen.

Du brauchst einen Arzt, der sich die Zeit nimmt alle möglichen Ursachen dein­er Schlaf­prob­leme abzuk­lären. Sind es etwa Medika­mente die du wegen eines anderen Prob­lems verord­net bekom­men hast, die als Ursache dein­er Schlaf­prob­leme in Frage kom­men? Oft genügt es zum bess­er Schlafen mit Tablet­ten diese Medika­mente zu einem anderen Zeit­punkt einzunehmen um bess­er ein­schlafen zu kön­nen.

Lei­der ist in der Welt der medi­zinis­chen Ver­sorgung hierzu­lande die Zahl der Ärzte, die sich wirk­lich Zeit nehmen (kön­nen) um beim The­ma “bess­er Schlafen mit Tablet­ten” umfassend zu berat­en, ver­schwindend ger­ing gewor­den.

Bei der Lösung dein­er Schlaf­prob­leme kann dir auch eine Inter­ne­trecherche helfen. Wenn das Mot­to: “zu Risiken und Neben­wirkun­gen fra­gen sie ihren Arzt oder Apothek­er” nicht funk­tion­iert, dann kann man im “www” oft Neben­wirkun­gen von Schlaftablet­ten her­aus find­en, die nicht ein­mal auf dem Beipackzettel ste­hen. Den Beipackzettel- seien wir mal ehrlich — liest eh kein Men­sch voll­ständig durch, auch weil es manch­mal ohne Medi­zin­studi­um unmöglich ist ihn zu ver­ste­hen.

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