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Durchschlafstörungen und Alpträume

Durch­schlaf­störun­gen und Alb­träume sind das per­fek­te Paar um deine Nacht zur Hölle wer­den zu lassen. Und das Phänomen der Durch­schlaf­störun­gen aus dem Alp­traum-Land ist wohlbekan­nt und weit ver­bre­it­et. Nicht nur Erwach­sene lei­den unter Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume. Auch kleine Kinder oder Babys sind unter beson­deren Bedin­gun­gen von Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träu­men betrof­fen.

Durchschlafstörungen und Alpträume oder der Alptraum Durchschlafstörungen.

Manch­mal sitzen die kleinen Teufelchen schon vor dem Ein­schlafen auf der Bet­tkante. Sie warten dann förm­lich nur darauf, dass du endlich ein­schläf­st. Dann näm­lich wer­den sie zuschla­gen und dich durch Alp­träume erbar­mungs­los aus dem Schlaf reißen.

Glück­licher­weise gehören Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume in den meis­ten Fällen nicht in die Kat­e­gorie per­ma­nen­ter oder chro­nis­ch­er Schlaf­störun­gen. Sie sind aber ger­ade dann beson­ders drastisch wenn deine Angst beim Ein­schlafen zu einem Aus­lös­er für eine Ein­schlaf­störung durch Gedanken wird. Wenn du dann schon vor dem Schlafenge­hen an Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume denkst, ist es höch­ste Zeit die Ursachen für deine Schlaf­störun­gen her­aus zu find­en und etwas dage­gen zu unternehmen.

Wenn dich Alpträume aus dem Schlaf reißen

Plöt­zlich reißt dich dein Traum aus dem Schlaf. Du sitzt schweißge­badet und kerzenger­ade in deinem Bett. Jet­zt bist du hellwach und musst dich erst ein­mal ori­en­tieren weil du durch deine Alp­träume immer noch gefan­gen bist. Schließlich kannst du dich ja noch haar­ge­nau an deinen Alp­traum erin­nern und musst dich erst ein­mal neu in der wirk­lichen Real­ität bewusst wer­den. Ein entspan­ntes Weit­er­schlafen ist jet­zt undenkbar, denn Alp­träume zer­reißen den Schlaf.

Es soll zwar auch Men­schen geben die sich jet­zt ein­fach wieder “auf die Seite drehen” und nach kurz­er Zeit wieder wegdäm­mern. Das ist bei Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träu­men aber eher sel­ten der Fall.

Jet­zt soll­test du dir erst ein­mal aus­re­ichend Zeit nehmen um in die Wirk­lichkeit zurück zu find­en. Dein Alp­traum hat dich schließlich richtig gestresst. Dein Köper hat jet­zt näm­lich eine Menge des Stresshormons Cor­ti­sol aus­geschüt­tet, und das macht richtig wach.

Das Lesen in einem guten Buch, entspan­nende Musik bei gedämpften Licht oder alt­bekan­nte Haus­mit­tel zum bess­er Schlafen bei ein­er Ein­schlaf­störung kön­nen dir jet­zt dabei helfen, deine Träume loszu­lassen und ins Alp­traum­land zurück zu schick­en. Ein klein­er Snack oder ein Schlum­mertrunk wie heiße Schoko­lade oder heiße Milch mit Honig kön­nen dich dabei unter­stützen. Schließlich braucht es seine Zeit bis der Kör­p­er den Pegel des Stresshormons Cor­ti­sol wieder auf einen nor­malen Lev­el herun­terge­fahren hat.

Wann oder warum entstehen Durchschlafstörungen und Alpträume ?

Wir träu­men fast auss­chließlich während der REM-Schlaf­phase, also im Tief­schlaf in der zweit­en Nachthälfte. Während dieser Phase ver­ar­beit­en wir die Erleb­nisse des ver­gan­genen Tages und unser Gehirn wird regener­iert. Wenn sich zu unseren Erleb­nis­sen bewusste oder unbe­wusste Äng­ste oder nicht ver­ar­beit­ete Lebenssi­t­u­a­tio­nen gesellen, dann sind Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume qua­si vor­pro­gram­miert.

Wenn du dich ger­ade in ein­er Lebenssi­t­u­a­tion befind­est, die dich beru­flich oder pri­vat richtig unter Druck set­zt, dann ist es abso­lut kein Wun­der wenn dich Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume quälen.

Weit­ere Ursachen kön­nen allerd­ings auch Durch­schlaf­störun­gen nach Alko­hol, Schlaf­störun­gen durch Depres­sio­nen oder eine Ein­schlaf­störung durch Medika­mente sein.

Auf jeden Fall hat es jet­zt höch­ste Pri­or­ität den möglichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Wenn du dir deine ver­gan­genen und beson­ders die aktuelle Lebenssi­t­u­a­tion mal richtig bewusst machst, dann kannst du ziem­lich schnell selb­st her­aus find­en, warum dich Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume um den Schlaf brin­gen.

Träume sind auch kein Non­sens, denn Träume wollen uns immer etwas sagen. Auch das soll­test du dir bewusst machen. Wir träu­men schließlich nie ohne Grund.

Wenn Durchschlafstörungen und Alpträume immer wieder kommen

Wenn Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume in fast jed­er Nacht auftreten geht es richtig an die Sub­stanz.

Jet­zt ist die Gesund­heit in Gefahr, denn die Leis­tungs­fähigkeit nimmt ab. Es dro­ht ein enormes Tagestief mit schlechter Laune und das drückt immens auf die Psy­che. Depres­sive Ver­stim­mungen dro­hen und ein bekan­nter Teufel­skreis: Durch­schlaf­störun­gen durch Depres­sio­nen.

Wenn du an dieser Stelle alleine nicht mehr weit­er kommst, dann soll­test du dir drin­gend pro­fes­sionelle Hil­fe holen. Ein geschul­ter Psy­chologe oder spezial­isierte Schlafmedi­zin­er kön­nen Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume in der Regel ziem­lich schnell analysieren. Sie wer­den dir auch dabei helfen wirk­same Strate­gien zu ent­deck­en um wieder aus dem Alp­traum­land her­aus zu find­en um endlich wieder bess­er schlafen zu kön­nen.

Eine sehr gute Strate­gie unter den bess­er Schlafen Tipps ist hier das Traum­tage­buch. Wenn du in kurzen Worten deine Alp­träume nieder­schreib­st, dann kann das nicht nur einem Ther­a­peuten helfen, deine Alp­träume zu analysieren. Vielle­icht ent­deckst du auch schon sel­ber ein Muster dein­er Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume. Neben einem möglichen “Aha-Erleb­nis” wird dir ein Traum­tage­buch dabei helfen die Alp­träume bess­er zu ver­ar­beit­en und ein­er Ein­schlaf­störung durch Gedanken vorzubeu­gen.

Auch ich habe schon ein­mal unter Alp­träu­men gelit­ten. Und die kamen immer wieder mit der gle­ichen The­matik um die Ecke. Ich habe dann mein eigenes Haus­mit­tel zum bess­er Schlafen entwick­elt. Bevor der Zom­bie das Mess­er zück­en kon­nte, habe ich ein­fach den Raum ver­lassen und bin ihm auf der Treppe zum Wach­w­er­den entkom­men.

Durchschlafstörungen und Alpträume bei Kindern oder beim Baby

Wenn kleine Kinder Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume quälen, dann ist von den Eltern eine hohe Sen­si­bil­ität gefordert. Schlaf­störun­gen beim Baby und bei Kindern sind eine richtig ern­ste Sache. In erster Lin­ie ist es wichtig, den Kleinen eine ordentliche Por­tion von Nähe zu schenken wenn sie plöt­zlich weinend oder schreiend aus dem Schlaf aufwachen.

Lasst die Kleinen über ihre Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume reden und gebt ihnen aus­re­ichend Zeit und Ver­ständ­nis um von ihren ver­stören­den Erleb­nis­sen zu erzählen. Kinder die sich gebor­gen und ernst genom­men fühlen, kön­nen ihre Alp­träume viel bess­er ver­ar­beit­en.

Alpträume und Medikamente

Die Schlaf­forsch­er wis­sen schon länger, dass Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume auch eine Neben­wirkung von bes­timmten Medika­menten sein kön­nen. Beson­ders Schlaftablet­ten und Anti­de­pres­si­va kön­nen Alp­träume aus­lösen.

Bei Alp­träu­men und Medika­menten ist aber auch der Blut­druck mit im Spiel. Ein erhöhter Blut­druck kann neben­bei auch Schlaf­störun­gen verur­sachen und sollte unbe­d­ingt behan­delt wer­den. Allerd­ings weiß man mit­tler­weile von eini­gen blut­druck­senk­enden Medika­menten, dass sie auch Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume aus­lösen kön­nen.

Wenn du regelmäßig Medika­mente nimmst und unter Schlaf­störun­gen lei­dest, dann soll­test du das unbe­d­ingt mit einem kom­pe­ten­ten Arzt des Ver­trauens besprechen.

Durchschlafstörungen und Alpträume — Fazit

Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume sind zwar nicht harm­los, aber in der Regel kein Dauerzu­s­tand. Auch ich habe eine Zeit durch­lebt, die durch Durch­schlaf­störun­gen und Alp­träume begleit­et war.

Mir hat es damals sehr geholfen meine Leben­sum­stände ein­mal scho­nungs­los zu analysieren. Ich denke, dass es auch dir weit­er­helfen wird, ein­mal ganz bewusst hinzuschauen und darüber nachzu­denken in welchen Bah­nen dein Leben ger­ade ver­läuft. Oft kann es auch schon helfen, den Prob­le­men pos­i­tiv­er zu begeg­nen um die Schlaf­störun­gen und Alp­träume wieder von der Bet­tkante zu kick­en.

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