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Schlafstörungen nach dem Urlaub

Jed­er, der sich schon ein­mal auf eine Reise in eine andere Zeit­zone begeben hat, ken­nt sie: Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub. Der mod­erne Massen­touris­mus machts möglich. Mit­tler­weile sind fast alle Län­der bequem mit dem Flugzeug zu erre­ichen. Und manche Ange­bote sind so ver­lock­end, dass man sich gerne ein­mal eine Auszeit in der Ferne gön­nt.

Es spricht ja auch nichts dage­gen, dass du deinen sauer ver­di­en­ten Urlaub unter tro­pis­ch­er Sonne ver­bringst. Außer dem angenehmen Kli­ma lock­en in vie­len Des­ti­na­tio­nen auch noch kul­turelle High­lights und ganz beson­dere Aktiv­itäten mit einem Hauch von Aben­teuer. Häu­fig hat das Urlaub­sende aber einen bit­teren Beigeschmack. Dann, wenn Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub auftreten.

Schlafstörungen nach dem Urlaub und der Jetlag

Bein Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub kommt in Verbindung mit ein­er anderen Zeit­zone der soge­nan­nte Jet­lag ins Spiel. Unser Kör­p­er hat nun mal seine eigene innere Uhr, die auf die Zeit­zone unseres Heimat­landes eingestellt ist. Wir sind es gewohnt zu ein­er fes­ten Zeit aufzuste­hen und ins Bett zu gehen. Bei den meis­ten Men­schen wird diese innere Uhr durch den Job oder die Fam­i­lie bes­timmt.

Wenn wir in ein­er anderen Zeit­zone lan­den, dann gerät diese innere Uhr durcheinan­der. Am Anfang des Urlaubes kann das erst ein­mal zu ein­er erhöht­en Tages­müdigkeit führen. Der Kör­p­er benötigt auch ein wenig Zeit um sich an das unge­wohnte Kli­ma anzu­passen. In der Regel sind diese Anpas­sungss­chwierigkeit­en am Urlaub­s­be­ginn allerd­ings inner­halb von 3 Tagen ver­schwun­den.

Wenn es dann aber wieder nach Hause geht, dann bekommt der Jet­lag eine ganz andere Note und es dro­hen Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub.

Schlafstörungen nach dem Urlaub und der psychische Effekt

Der Urlaub ist die schön­ste Zeit des Jahres. Schon beim Wälzen von Reisekat­a­lo­gen kann man davon träu­men. Wenn der favorisierte Trau­murlaub dann endlich gebucht ist, steigt die Vor­freude von Tag zu Tag. Diese Vor­freude kann jet­zt nur noch einen kleinen Dämpfer erlei­den. Näm­lich dann wenn die Rei­sevor­bere­itun­gen in Stress ausarten. Auch der Urlaub­s­be­ginn kann von Stress begleit­et wer­den. Darunter lei­den beispiel­sweise Men­schen mit Flu­gangst.

Ist der ersehnte Urlaub­sort aber endlich erre­icht, dann ist der Stress wie wegge­blasen. Denn jet­zt ist schließlich Freizeit und Erhol­ung ange­sagt. Endlich mal die Beine baumeln lassen. Dieses Gefühl macht glück­lich und der Pegel der Glück­shormone im Kör­p­er erre­icht sein Jahreshoch — wenn der Reisekat­a­log nicht zu viel ver­sprochen hat. Eine Baustelle oder eine laute Straße am Urlaub­sort kön­nen die Urlaub­s­freude genau so trüben wie eine miese Unterkun­ft oder schlecht­es Essen. Auch Schlaf­störun­gen im Urlaub durch lär­mende Hotel­gäste oder die hau­seigene Disko sind möglich. Bleiben wir aber bei einem Urlaub in dem alles stim­mig ist.

Wenn sich dann der Urlaub seinem Ende nähert, dann kommt schon ein biss­chen Wehmut auf. Oft hat man das Gefühl, dass die Urlaub­stage wie im Flug ver­gan­gen sind. Schon jet­zt beste­ht ein Risiko Schlaf­störun­gen wie eine Ein­schlaf­störung oder Durch­schlaf­störun­gen zu entwick­eln. Man kann die Tage förm­lich run­terzählen, die noch bleiben bevor man wieder im All­t­agstrott lan­det. Oft ist das über­haupt keine schöne Vorstel­lung.

Schließlich ist der Urlaub vor­bei und es geht zurück auf die Heim­reise. Zu Hause angekom­men bleiben nur noch die Erin­nerun­gen an die ver­gan­gene Urlaub­szeit. Das kann ganz schön auf die Stim­mung schla­gen. Deswe­gen wird jet­zt auch der Jet­lag als schlim­mer emp­fun­den als am Urlaub­sort. Das ist der psy­chis­che Effekt, der Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub zum Gespenst auf der Bet­tkante machen kann.

Im Urlaub die Heimreise vorbereiten

Gegen Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub empfehlen Schlafmedi­zin­er eine Vor­bere­itung der Heim­reise. Damit ist gemeint, dass man gegen den Jet­lag schon im Urlaub damit begin­nt, die innere Uhr wieder umzustellen.

In der Prax­is bedeutet das, sich schrit­tweise wieder an die gewohnte Zeit anzu­passen. In der Regel genü­gen dazu die let­zten 3 Urlaub­stage. Während dieser Zeit kann man seinen Weck­er in 3 Schrit­ten auf die Nor­malzeit vor- oder zurück­drehen. Das hat den Effekt, dass der Jet­lag am Heima­tort nicht mit voller Wucht zuschlägt und sich die innere Uhr bess­er auf den gewohn­ten Takt ein­stellen kann.

Urlaubsoptimierung gegen Schlafstörungen nach dem Urlaub

Urlaub­sop­ti­mierung bedeutet nichts anderes als das Beste aus seinem Urlaub zu machen. Auch im Urlaub kann es sich lohnen mal einen Tag nicht am Strand zu ver­brin­gen und etwa eine Rund­tour zu buchen. Der Stran­daufen­thalt ist ziem­lich entspan­nend, eine Rund­tour und der Kon­takt mit Land und Leuten dage­gen ist ziem­lich span­nend.

Jed­er sollte am Urlaub­sort ganz genau auf seine eige­nen Bedürfnisse hören und sich diese auch erfüllen. Je mehr pos­i­tive Erin­nerun­gen man mit nach Hause nimmt, desto geringer ist die Wahrschein­lichkeit Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub zu entwick­eln.

Die Zeit nach dem Urlaub schon vor dem Urlaub planen

Viele Men­schen kön­nen nach dem Urlaub sofort wieder durch­starten. Es gibt aber auch Men­sch, die etwas Zeit benöti­gen um die Urlaub­ser­leb­nisse sack­en zu lassen und wieder in den All­t­ag einzu­tauchen. Wenn du zu diesen Men­schen gehören soll­test, emp­fiehlt es sich nach dem Urlaub noch 2–3 freie Tage einzu­pla­nen. Dann fällt der Über­gang von der Urlaub­szeit ins All­t­agsleben nicht ganz so heftig aus und das Risiko für Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub sinkt.

Es gibt sog­ar Men­schen, die nicht nur unter Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub lei­den. Hier kommt das soge­nan­nte “Post-Hol­i­day-Syn­drom” ins Spiel.

Beim Post-Hol­i­day-Syn­drom geht es richtig zur Sache. Nach den Hochge­fühlen, die der Urlaub beschert hat stellt sich jet­zt eine ern­sthafte Ver­stim­mung ein. Die Symp­tome sind beispiel­sweise:

Dem Post-Hol­i­day-Syn­drom kann man aber vor­beu­gen, beispiel­sweise durch die Aufteilung der Urlaub­stage in zwei ver­schiedene Urlaube. Es ist näm­lich wis­senschaftlich belegt, dass schon 14 Tage genü­gen um ein entspan­ntes Urlaub­s­ge­fühl zu entwick­eln. Der Vorteil dieser Split­tung ist, dass man sich nach dem Urlaub schon wieder auf den neuen Urlaub freuen kann.

Auf gar keinen Fall sollte man jet­zt auf die Idee kom­men, dass bess­er Schlafen mit Tablet­ten gegen die Schlaf­störun­gen helfen kön­nte. Auch alko­hol ist kein geeignetes Mit­tel der Wahl um wieder bess­er schlafen zu kön­nen. Alko­hol kann die Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub noch ver­schlim­mern weil Durch­schlaf­störun­gen nach Alko­hol möglich sind.

Auch hier ist es wichtig, dem Kör­p­er und der Seele genü­gend Zeit zu geben um wieder auf dem Boden der Tat­sachen zu lan­den.

Fazit zu Schlafstörungen nach dem Urlaub

Das Haupt­faz­it zu Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub ist, im Urlaub die Seele ein­mal so richtig baumeln zu lassen um mit neuer Energie wieder nach Hause zurück zu kehren.

Zu den guten Bess­er Schlafen Tipps bei Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub gehören Mit­bringsel bzw. Sou­venirs aus dem Urlaub. So kann beispiel­sweise eine Schale mit gesam­melten Muscheln im Schlafz­im­mer als Haus­mit­tel zum bess­er Schlafen wahre Wun­der wirken. Durch die Erin­nerun­gen kann diese Schale mit Muscheln Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub wirkungsvoll aus dem Schlafz­im­mer ver­ban­nen.

Die schön­ste Freude ist die Vor­freude. Trauere nicht dem ver­gan­genen Urlaub nach, son­dern freue dich ein­fach auf den näch­sten Urlaub. Erin­nere dich daran wie schön der Urlaub war und fange neben­bei schon ein­mal an zu pla­nen, was du in deinem näch­sten Urlaub unternehmen möcht­est. Bei diesen pos­i­tiv­en Gedanken haben Schlaf­störun­gen nach dem Urlaub keine Chance mehr.

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